Historische Sammlung Haselau von 1998 – 150 Jahre Kirchturm der „Heiligen Dreikönigs Kirche„

Haseldorfer Kirche vor 150 Jahren

Im Jahre 1866, also genau vor 150 Jahren, wurde der Kirchturm, so wie wir ihn heute noch sehen, fertig gestellt.

Im Jahre 1866, also genau vor 150 Jahren, wurde der Kirchturm, so wie wir ihn heute noch sehen, fertig gestellt.

Der Neubau war erforderlich geworden, nachdem der alte Turm durch einen Blitzschlag am 4. Juli 1862 zerstört wurde.

Wann genau der „Dicke Turm“, so wurde er genannt, erbaut wurde, ist nicht genau bekannt. Es dürfte sich aber in der Zeit zwischen 1450 und 1500 gehandelt haben (Pastor Dr. Pfeiffer + ).

Den Entwurf zum heutigen Turm lieferte ein Baurat Krüger aus Kiel, erbaut
wurde er von dem Zimmemeister Winter aus Uetersen. Sicher ein Meisterstück deutscher Handwerkskunst.

Im Turm befindet sich die älteste Glocke des Kreises Pinneberg, sie wurde um 1250 gegossen. Heute dient diese Glocke, sie ist die kleinste im Geläut, als Stundenglocke.

Der historische Kirchturm der Haseldorfer Kirche

Wann genau der „Dicke Turm“, so wurde er genannt, erbaut wurde, ist nicht bekannt.

Am 19. Juni 2016 soll nun das Jubiläum gefeiert werden.

Ausrichter ist die Kirchengemeinde Haselau. An der Ausrichtung wird sich auch der „Verein für Sammlung und Erhalt historischer Gegenstände“ beteiligen.

Geplant ist ein umfangreiches Programm; Zielgruppe sollen dabei Kinder und Jugendliche sein, die durch aktive Mitwirkung an den unterschiedlichen Gerätschaften einen Eindruck vom Leben und Wirken aus der Vergangenheit vermittelt bekommen

Dazu gehören u.a. Seile drehen, Stöcke basten, Kaffee mahlen, Sackkarre schieben, Schleifstein drehen, eine Dezimalwaage bedienen, Wäsche waschen, plümpern und ruffeln. Auch an eine Kauf- und Tauschbörse ist gedacht.

Um 16.00 Uhr ist eine gemeinsame Kaffeepause vorgesehen. Dazu soll es Holzofenbrot von der Bäckerei Grote geben, und wie früher Honig, Marmelade und Schmalz. Die Kosten übernimmt der Verein.

Das Museum kann natürlich auch besichtigt werden, der Eintritt ist wie immer frei. Über kleine Spenden freut sich der Verein.

Rund um die Kirche und beim Museum, in der Zeit von 14.00 bis 18.00 Uhr, wird sich das Spektakel abspielen. Über viele Besucher aus der Marsch und Umgebung würden die Veranstalter sich freuen.

Dieter Günther

 

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